Wechselmodell - Doppelresidenz und Eltern-Kind-Entfremdung

Wechselmodell - Doppelresidenz und Eltern-Kind-Entfremdung

Das sog. „Residenzmodell“ entspricht nicht mehr der gesellschaftlichen Realität. Nach der Trennung der Eltern herrscht von Anfang an eine partnerschaftliche Aufgabenteilung.
Dieses moderne Familienmodell ist in anderen europäischen Ländern bereits weit verbreitet. Deutschland hinkt hinterher und hat Nachholbedarf.
Die „paritätische Doppelresidenz – Pflicht“ kann für Großeltern, deren Kinder von Trennung und Scheidung betroffen sind, eine Chance sein, den Kontakt zu den Enkelkindern aufrechtzuerhalten. Daher begrüßt die BIGE (Bundes-Initiative-Großeltern) das BGH-Urteil vom Februar 2017, das im Zweifelsfall der „Doppelresidenz“ den Vorrang einräumt .Die zur Zeit laufende Petition für ein neues Familienrecht in Deutschland wird ebenfalls von der BIGE unterstützt.
Weitergehende Informationen gibt Frau Hoffmeyer vom Bundesvorstand der VafK.

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